Bild Zeitung
28.07.2004 Wespen-Attacke - Lok-Mädels beim Training niedergestochen!
Plötzlich vibrierte die Luft, ringsherum wurde es schwarz wie die Nacht... Der brutale Angriff der "Killer-Wespen" - es war wie in einem schlechten Horrorfilm. Der Schauplatz: Das Bruno-Plache-Stadion in Probstheida. Hier trainierten Montag Abend die Fußballfrauen des 1.FC Lok Leipzig. Machten sich mit Treppenläufen auf der Tribüne fit für die Zweitligasaison. Und ahnten nicht, dass sich unter einer Sitzbank ein riesiges Wespennest befand... Die schossen (von den Erschütterungen aufgeschreckt) urplötzlich aus einem Loch - Attacke auf die völlig überraschten Spielerinnen! "Auf einmal war es wie eine Wand. Da rasten Hunderte Wespen auf uns zu, haben wild um sich gestochen", erzählt Trainer Frank Tresp. Panik! Der nur 50 Meter lange Weg vom Stadiontunnel zu den Kabinen kam den Mädels vor wie ein Marathon... Neun Spielerinnen und der Coach wurden gestochen. Vier Rettungswagen mussten kommen. "Überall waren die Viecher, brutal. Wir hatten keine Chance", so Mandy Gallitschke (26). Sie hat`s gleich 15 Mal erwischt, an Hals, Rücken, Armen und Beinen. Schlimmer dran noch Nicole Fiedler (18): Sechs Stiche in den Kopf, Kreislaufzusammenbruch! Sie musste in der Uniklinik übernachten. Seit gestern Nachmittag ist der Horror zu Ende. Ein Schädlingsbekämpfer spritzte Insektengift, tötete so die Königin. Ohne die sind die anderen Wespen nicht überlebensfähig. Tresp froh: "So etwas will ich nie wieder erleben."


Adrian Wittwer
Bild Zeitung
27.07.2004 Die Lok-Frauen in Liga zwei: Bitte nachmachen, Männer!
An diesen Fußball-Mädchen können sich unsere Männer getrost ein Beispiel nehmen! In den letzten Jahren (noch als VfB Leipzig) stieg die Mannschaft von Trainer Frank Tresp (40) vier Mal auf. Spielt kommende Saison als 1.FC Lokomotive in der 2. Bundesliga. Und das mit einem Mini-Etat von nur 60.000 Euro. Tresp: "Wir legen insgesamt 9.000 Kilometer (von Aue bis nach Saarbrücken) mit dem Bus zurück. Da bleibt für die Damen kein Cent extra übrig." Hört, hört, liebe Männer: Die spielen quasi für nix. Mandy Gallitschke (26), die rechte Läuferin: "Wir zahlen sogar - jeden Monat 15 Euro Mitgliedsbeitrag." Bemerkenswert.


André Schmidt
Bild Zeitung
27.07.2004 Brestrich wieder in Probstheida!
Drei Jahre (1999/2002) hat Libero Heiko Brestrich (39) die Knochen für den VfB Leipzig hingehalten. Jetzt kehrt er nach Probstheida zurück - wenn auch "nur" als Trainer der B2-Jugend. Als Spieler wechselt er von Markkleeberg zu Bezirksliga-Aufsteiger Lipsia Eutritzsch.
Bild Zeitung
26.07.2004 Lok beginnt mit Flutlicht!
Der Termin für das erste Pflichtspiel des 1.FC Lokomotive (3. Kreisklasse) steht! Am 27. August (20 Uhr/Plache-Stadion) ist Stadtligist Böhlitz-Ehrenberg Gegner in der ersten Runde des Stadtpokals. Klub-Vorsitzender Steffen Kubald: "Das wird eine geile Party."
Leipziger Volkszeitung
23.07.2004 Neue Lok-Elf wirkt als Zuschauermagnet!
Bezirksligist Lipsia Eutritzsch kam am Mittwochabend ins Schwitzen, bevor das für 18.30 Uhr anberaumte Fußball-Testspiel überhaupt begonnen hatte. Gut 800 Fans begehrten Einlass für die Partie gegen den 1. FC Lok, die Premiere des VfB-Nachfolge-Vereins. "Mit bis 500 haben wir gerechnet, so viele Tickets hatten wir auch da. Aber die waren eine halbe Stunde vor Anpfiff schon vergriffen", beschreibt Jan Erdmenger, einer der Lipsia-Verantwortlichen, die nicht wirklich unangenehme Not. Zudem konnte die Partie nur verspätet angepfiffen werden, weil Schiedsrichter Peter Funke angesichts der anrollenden Massen 15 Ordner verlangte - zehn mehr als ursprünglich vorgesehen. Doch der Nachschub musste erst "rekrutiert" werden. Trainer Joachim Fritsche freute sich gleich in mehrfacher Hinsicht über den Andrang: "Die in dieser Höhe nicht erwartete Einnahme ist ein kleiner Geldregen, den wir gut gebrauchen können. Außerdem bin ich stolz, dass wir der erste Verein waren, der gegen die neue Loksche antrat." Schließlich spielte Fritsche - übrigens gemeinsam mit dem heutigen Lok-Coach Rainer Lisiewicz - zu DDR-Zeiten selbst beim früheren 1. FC Lok, wo er sich gar zum DDR-Auswahlspieler entwickelte. Fritsche freut sich über die Wiedergeburt des einstigen Namens: "Die werden ihren Weg gehen, auch wenn er vielleicht noch weit ist." Das Ergebnis des "historischen Spiels" vom Mittwoch fand er ebenso wie Lisiewicz nebensächlich, Lipsia gewann 5:2. Hagen Jahn und Gunnar Bakker machten mit je zwei Treffern vor, was gute Chancenausbeute bedeutet, außerdem traf André Volesky für die Eutritzscher. Beim Stand von 5:0 kamen aber die sich immer besser zusammenfindenden Gäste zum Zuge. Nach gut einer Stunde war das erste Lok-Tor fällig. Tom Franke traf und dann auch noch Alexander Trute, was die zahlreichen Fans (einige davon allerdings mit hirnrissigen Sprüchen) dankbar feierten. Ex-Profi Uwe Trommer und einige seiner Mitstreiter hatten bis dahin schon mehrfach ihr Können aufblitzen lassen. Aber natürlich gab es jede Menge Abstimmungsprobleme bei den noch in VfB-Trikots spielenden Gästen. "Es hätte mich in der ersten Partie auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre", meinte Lisiewicz nach dem insgesamt passablen Auftritt seiner Mannschaft, in der freilich ein beachtliches Leistungsgefälle zu beobachten war. Für den neuen 1. FC Lok, der "ganz unten" in der 3. Kreisklasse in den Punktspielbetrieb einsteigen wird, gibt es also noch viel zu tun. Der nächste sichtbare Schritt sollen richtige "Lok-Trikots" sein. "Die sind in wenigen Tagen beschriftet, dann spielen wir wie früher in Blau-Gelb", freut sich Lisiewicz.


Frank Müller
Bild Zeitung
22.07.2004 650 Fans sahen das 2:5 des neuen 1.FC Lok!
Das muss man sich mal vorstellen: 650 Fans verfolgten den 1. Test des neuen 1.FC Lok (3. Kreisklasse) in Eutritzsch. Das Ergebnis (2:5) war (noch) Nebensache. Zumal der Gegner gleich fünf Klassen höher spielt. Franke (69.) ging als erster Schütze des neuen Klubs in die Geschichte ein. Zudem trat Trute (79.). Da stand es durch Bakker (2), Nietsch (2) und Volesky allerdings schon 0:5. Trainer Rainer Lisiewicz: "Wir haben ja noch sechs Wochen Zeit. Außerdem fehlten uns gleich vier wichtige Leute." Ein Volksfest war`s dennoch.


Adrian Wittwer
Leipziger Volkszeitung
22.07.2004 Die "Loksche" beginnt wieder zu rollen!
Der VfB Leipzig ist tot - es lebe der 1.FC Lokomotive. Im Bruno-Plache-Stadion rollt nach der Sommerpause weiterhin der Fußball. Am Dienstag begann für die Lok-Männer das Training für die neue Saison in der 3. Kreisklasse, gestern stand bei Lipsia Eutritzsch das erste Testspiel auf dem Programm. Dort wurde die Partie eine halbe Stunde später angepfiffen. Schiedsrichter Peter Funke (Leipzig) hatte nämlich um mehr Ordner gebeten, da sich etwa 800 Zuschauer die Premiere der neuen Lok-Elf nicht entgehen lassen wollten. Die offenbarte noch einigen Leerlauf, so dass Gastgeber nach der 5:0 Führung nach einer Stunde etwas die Füße heben konnte, damit der Kontrahent noch zwei Treffer zum 5:2 Endstand beisteuern konnte. Sieben Testspiele gibt es noch, fünf davon beim Gegner. Es geht am 4.8. beim SV Naunhof, am 7.8. bei Wacker Dahlen, am 12.8. beim FC Bad Lausick II, am 15.8. bei 1886 Markkleeberg und am 18.8. beim FSV Krostitz weiter. Im Bruno-Plache-Stadion wird am 31.7. gegen Blau-Weiß Leipzig und am 21.8. gegen die SG Burghausen gespielt.


Frank Müller und Heinz Rossberg
Bild Zeitung
21.07.2004 Lok dampft heute im ersten Testspiel!
Elfte Liga heißt es auf dem Papier. Aber wo steht der neue 1.FC Lok (Nachfolger von Pleiteklub VfB) wirklich? Nach dem ersten Test gegen Bezirksliga-Aufsteiger Lipsia Eutritzsch heute (18.30 Uhr/Thaerstraße) ist man schlauer. Trainer Rainer Lisiewicz: "Der Gegner sollte unter Niveau sein." Lok allerdings ohne die Routiniers Wimberger (Urlaub) und Schreiber (Arbeit). In Eutritzsch coacht mit Achim Fritsche übrigens einer, der mit Lisiewicz einst gemeinsam bei Lok spielte: "Deshalb wollte ich mit meiner Elf unbedingt erster Test-Gegner sein." Für die Fans: Heute die öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Kaum Parkplätze vorhanden!
Leipziger Volkszeitung
21.07.2004 Lok-Frauen beginnen Vorbereitung für 2. Liga!
Das Aushängeschild des 1.FC Lok Leipzig, die in die 2. Bundesliga aufgestiegenen Fußball-Frauen, bereiten sich ab 24. Juli unter ihrem Erfolgstrainer Frank Tresp auf die am 5. September beginnenden Punktspiele vor. Während Anja Pioch (zu Turbine Potsdam) und Anett Dittrich (nach Fürstenfeldbruck) den Verein verlassen haben, gehören mit Doreen Richter (Chemnitzer FC) und Marie-Luise Weber (1.FC Zeitz) zwei neue "Auswärtige" zum Team. Aus dem eigenen Nachwuchs kommen die 16-jährigen Babette Peter, Anja Streubel, Karolin Aulrich, Yvonne Rademacher und Livia Ambrosius dazu. Das erste Testspiel der neuen Saison findet am 24. Juli gegen SV Altenweddingen im Bruno-Plache-Stadion statt. Weitere Heimspiele wurden für den 30. Juli gegen den 1.FC Zeitz, für den 7. August um 16 Uhr gegen SV Jahn Calden und für den 28. oder 29. August gegen den Halleschen FC vereinbart.


Heinz Rossberg
Bild Zeitung
17.07.2004 Heute 110.000 Euro für den 1.FC Lok?
Der Nachwuchsvertrag zwischen dem 1.FC Lok Leipzig und Zweitligist Aue - wird er heute endlich perfekt gemacht? Am Rande des Tests der Auer Landesliga-Reserve in Abtnaundorf gegen Oberligist Eilenburg treffen sich Lok-Aufsichtsrat Marco Dorn und Aue-Vertreter Günter Boroczinski. Der hat den Kooperationsvertrag dabei. "Die Vertreter von Aue haben alles in den letzten Tagen ausgearbeitet", sagt Lok-Chef Steffen Kubald. "Wenn alles so drin steht wie zuvor besprochen, sind wir uns einig." Im Vertrag wird die Zusammenarbeit der Klubs im Nachwuchs geregelt. Die soll Lok 110.000 Euro bringen, Aue im Gegenzug die Option auf Vorverträge mit den besten Kickern zusichern. Die Abmachung gilt zunächst für ein Jahr, wird jährlich neu verhandelt.


Adrian Wittwer
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