Bild Zeitung
25.08.2004 1:3 - Lok dampft Premiere entgegen!
Nur noch zwei Tage bis zum ersten Pflichtspiel des 1.FC Lokomotive. Freitag (19.30 Uhr/Plache-Stadion) ist unter Flutlicht Stadtligist Böhlitz-Ehrenberg Gegner im Stadtpokal. Klubchef Steffen Kubald: "Wir rechnen mit 1500 Fans. Mindestens." Wäre bei fünf Euro Eintritt (Gegengerade drei Euro) eine satte Stange Geld für den Elftligisten. Frisst das Flutlicht aber die Kohle nicht gleich wieder auf? Kubald winkt ab: "Wir betreiben es durch ein Dieselaggregat. Da wird es nicht so teuer." Das allerdings war bis gestern noch defekt ... Die Generalprobe für Lob gab`s gestern beim Bezirksmeister SSV Stötteritz. 1:3 ging`s vor 330 Fans aus. Wulftange (3./Foulelfer), Walther (12.) und Kretzschmar (81.) trafen für den SSV, Richter verkürzte zwischendurch (54.). Wimberger musste zudem mit Oberschenkelzerrung raus.


André Schmidt und Ronny John
Bild Zeitung
23.08.2004 1.FC Lok gewinnt 9:0 - Neuer Brustsponsor!
Der 1.FC Lok Leipzig (3. Kreisklasse) gewann den Test gegen Burghausen (1. Kreisklasse) 9:0. Heusel traf vor 640 Fans dreifach. Neuer Brustsponsor: "Elektro Egeling".
Leipziger Volkszeitung
21.08.2004 35.000 Euro für 37 begnadete Kicker!
Es ist der perspektivisch wertvollste Sachsen-Deal der letzten Jahre, eine Blutauffrischung vom Allerfeinsten! 37 begabte Nachwuchsfußballer, 13 bis 18 Jahren jung, wechselten für vergleichsweise kleines Geld vom insolventen VfB nach Leutzsch. 35 000 Euro Ausbildungsentschädigungen wurden an VfB-Resteverwerter Friedbert Striewe überwiesen - ein glänzende Investition in die Zukunft. "Wir sehen davon leider nix", sagte Steffen Kubald, der dem aus den VfB-Ruinen auferstandenen FC Lok Leipzig vorsteht. Acht Talente wurden vom Sachsen-Management sofort "verhaftet" und zu - ablösepflichtigen - Vertragsamateuren gemacht. "Die Jungs sind richtig gut ausgebildet", lobt FCS-Cheftrainer Wolfgang Frank die Vorleistungen des in der Abwicklung befindlichen Nachbars. Maximilian Watzka hat den Sprung ins Stammteam schon geschafft, Benjamin Boltze drängelt, andere orientieren sich an den beiden Shootingstars. Frank hat die Regionalliga-A-Junioren mehrfach beobachtet. "Da sind zwei, drei drin, die demnächst bei uns mittrainieren werden", so Frank.


Guido Schäfer
Bild Zeitung
20.08.2004 Alles anderes: Lok-Führer Kubald wehrt sich!
Im Chaos ging da wohl der Überblick verloren. Die Schlägerei am Rande des Tests zwischen Krostitz und Lok (4:2) wurde wohl doch nicht von Leipziger Fans angezettelt. Vielmehr soll ein Krostitzer Ordner die Lok-Anhänger provoziert, einem Familienvater sogar das Nasenbein gebrochen haben. Der Mann hat Anzeige erstattet. Lok-Boss Steffen Kubald: "Es geht hier schließlich um unser Image."
Leipziger Volkszeitung
20.08.2004 Fans halten Lok die Treue, Leipziger Verband reagiert!
"Ich rechne mit 1500 Fans", sagt Steffen Kubald genau eine Woche vor dem Tag X, dem ersten Pflichtspiel des neu gegründeten 1. FC Lok, Nachfolger des insolventen VfB Leipzig. Der Vereinschef meint tatsächlich das Pokalmatch unter Flutlicht zwischen dem Probstheidaer Elftligisten und dem TSV Böhlitz-Ehrenberg (8. Liga). Nach den Testspielen der Schützlinge von Trainer Rainer Lisiewicz sieht das nicht nach Wunschdenken der Lok-Führung aus. Beispiele: Das 9:0 gegen TSV 1886 Markkleeberg sahen 600 Zuschauer, beim 2:4 gegen Bezirksligist Krostitz waren 400 dabei. Genau deshalb legte sich der Fußballverband Stadt Leipzig (FVSL) fest, dass die Gastgeber gegen Lok drei Ordner selbst stellen müssen. Der Verein aus dem Plache-Stadion dagegen hat für jeweils weitere 100 Zuschauer einen Sicherheitsmann mit zu bringen. "Mehr ist nicht nötig", ist sich FVSL-Chef Willi Wassel sicher, "wir wollen doch diese Spiele nicht von vorn herein kriminalisieren." Um indes unnötige Hektik auf dem Spielfeld zu verhindern, schickt der Verband zu den Lok-Partien erfahrene Schiedsrichter, die mindestens für die Stadtliga eingestuft sind. Assistenten an den Linien seien nicht nötig. "Die Spiele laufen doch sowieso nur auf ein Tor", erklärt der Präsident augenzwinkernd. Außerdem gebe es bei Bedarf einen Strafenkatalog. Coach Lisiewicz ist mit seinen Jungs zufrieden: "Wir haben mit Trommer und Wimberger zwar zwei dabei, die bereits viel höher aktiv waren. Aber die anderen spielten bisher nur zwischen Bezirksliga und 2. Kreisklasse. Da kann man nach vier Wochen keine Wunderdinge erwarten." Der Unterschied liege eben noch darin, dass seine Männer längst nicht so abgezockt sind wie die meist höherklassigen Testgegner. "Mit einem wie Aerdken, der gegen uns zweimal traf, hätten wir auch in Krostitz gewonnen", mutmaßt der 54-Jährige.


Norbert Töpfer
Bild Zeitung
16.08.2004 Schützenfest: Lok siegt 9:0 gegen Liga 10!
Schützenfest für den 1.FC Lok! Bei 1886 Markkleeberg (2. Kreisklasse) gab`s ein 9:0. René Heusel traf vor 450 Fans dreifach, Ronny Richter doppelt. Trainer Rainer Lisiewicz: "Tolle Tore. Das zeigt, welches Niveau wir haben." Lok startet noch eine Klasse tiefer ...
Bild Zeitung
12.08.2004 1.FC Lok ab in das BFC-Camp!
Vorbereitung auf die 2. Liga! Die Fußballfrauen des 1.FC Lok düsten bis Sonntag ins Sportzentrum Uckley (bei Berlin). Da bereitete sich einst auch DDR-Rekordmeister BFC vor. Der Mannschaftsbus zuvor schwer beladen - mit über 40 Kisten. Bier? Nee, was fast so aussieht, ist einfach nur Apfelschorle. Damit die Mädchen bei bis zu vier Trainingseinheiten am Tag ihren Durst löschen können. Die Lok-Männer indes blieben daheim. Testen heute (19 Uhr) bei der zweiten Mannschaft von Bad Lausick (Stadion am Bad).
Bild Zeitung
09.08.2004 Lok unter Volldampf!
Der 1.FC Lok (11. Liga) weiter unter Volldampf. Beim Test in Dahlen (Bezirksklasse/7. Liga) gab`s vor 265 Fans ein 1:0. Ronny Richter (66.) sorgte für das goldene Tor. Und machte Trainer Rainer Lisiewicz glücklich, der in Dahlen einst das Fußball-ABC erlernte.
Leipziger Volkszeitung
06.08.2004 Aue und Lok stehen vorm Traualtar!
Was lange währt, wird bekanntermaßen irgendwann gut - auch im Fall der Kooperation zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue. Nach einem konspirativ anmutenden Treffen in einer Leipziger Kneipe ist die schriftliche Fixierung des beiderseits segensreichen Deals laut Lok-Boss Steffen Kubald "Formsache - es geht nur noch um zwei kleinere Zuarbeiten unsererseits." Der Zweitligist steuert künftig 110.000 Euro zum Lokschen Jahresetat (330.000) bei, hat im Gegenzug Zugriff auf die Probstheidaer Talente. Dass sich Aue in Leipzig lediglich betätigt, um die strengen Auflagen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bezüglich eines Nachwuchszentrums zu erfüllen, weist ein Sprecher zurück. "Wir verfügen seit dem Zweitliga-Aufstieg über ein entsprechendes Zentrum." Könnte durchaus sein, dass sich dort bis dato zu wenige Talente tummelten. Den 1:0 Testsieg des FC Lok in Naunhof verfolgten übrigens sensationelle 693 Zuschauer.


Guido Schäfer
Bild Zeitung
05.08.2004 1:0 - Lok gelingt der erste Erfolg!
Na, das kann sich doch sehen lassen. Im 3. Test gab`s für den neuen 1.FC Lokomotive den ersten Sieg - 1:0 beim Bezirksligisten (!) Naunhof. Das goldene Tor vor 693 Fans erzielte Ronny Richter (13.). Trainer Rainer Lisiewicz stolz: "Damit hätte ich nie gerechnet. Ein historischer Erfolg."
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