Bild Zeitung
02.02.2018 NACH SKANDAL-PRESSEKONFERENZ - Harte Geldstrafe für Bierwerfer
ANDRÉ SCHMIDT
Das wird dann wohl das teuerste Bier der Welt!


Ein Lok-Fan hatte nach dem Derby Chemie-Trainer Dietmar Demuth im VIP-Bereich ein Bier ins Gesicht geschüttet. Das wurde vom Sportgericht mit 1500 Euro Strafe (in der 12 000-Euro-Gesamtstrafe enthalten) geahndet. Der Täter war natürlich schnell identifiziert und muss nun blechen.

Geschäftsführer Martin Mieth: „Er hat Post von uns bekommen...“

Der Klub selbst hat gegen das Randaleurteil fristgemäß Einspruch eingelegt. Die Bierstrafe aber bleibt unstrittig.
Leipziger Volkszeitung
02.02.2018 Bei Lok ist endlich wieder Pfeffer drin
Leipzig. Es war ein teurer Sieg der Loksche am 3. Spieltag beim FSV Union Fürstenwalde. Drei Punkte im Sack, aber Sascha Pfeffer zahlte die Zeche, musste nach 18 Minuten runter. Verletzt. Zehn Spieltage, also fast ein halbes Jahr später, ist er wieder da: DER Königstransfer, den der 1. FC Lok vom HFC holte. Der Außenmeniskus des 31-Jährigen wurde repariert, die Reha erfolgreich abgeschlossen. „Ich freue mich, dass ich endlich wieder beschwerdefrei bin“, frohlockte Pfeffer.

Ausgerechnet am Sonntag, daheim (13.30 Uhr, Bruno-Plache-Stadion) gegen Fürstenwalde wird sich der Kreis schließen. Gewürzt mit Pfeffer also. Das hat das fade Spiel der Blau-Gelben auch bitter nötig. Siehe zuletzt beim ZFC Meuselwitz. Trainer Heiko Scholz wird im Rückblick immer noch schwindelig, wenn er an die Leistung beim 0:2 denkt. „Die Jungs haben schon verstanden, was der Trainer will und haben auch verstanden, dass das nicht gut war“, sagte Pfeffer.
Der 224-fache Drittligaspieler soll für die fußballerischen Lösungen sorgen, die eben nötig sind, um mal einen Gegner „an die Wand zu spielen“ (Scholz). Bedarf personeller Nachbesserung bei Lok ist a, nicht drin und b, laut Coach auch nicht nötig. „Ich hätte Mittwoch zwei Spieler nehmen können, die sich angeboten haben“, sagte Scholz.
Lok hat beim NOFV Einspruch gegen das Urteil – resultierend aus den Derby-Ausschreitungen – eingelegt.
bly
Bild Zeitung
30.01.2018 ZIEGENBALG ZURÜCK IM FUSSBALLGESCHÄFT - Dynamos Ex-Boss jetzt Lok-Berater
ANDRÉ SCHMIDT
Als Gast saß er zuletzt bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Lok Leipzig im Publikum – das Dynamo-Mitglied Nummer 1.

Wolf-Rüdiger Ziegenbalg (69), 1990 erster Präsident des als Rechtsnachfolger der SG Dynamo Dresden gegründeten 1. FC Dynamo Dresden e.V., ist beim 1. FC Lok eingestiegen. „In einer beratenden Funktion. Es gibt eine Menge zu tun“, erzählt er. „Und natürlich habe ich meinen Dynamo-Mitgliedsausweis mit der Nummer 1 noch immer bei mir.“

Der Kontakt zu Lok kam über Trainer Heiko Scholz (52) zustande, der unter Ziegenbalg in Dresden in der Bundesliga kickte. Scholz machte ihn inzwischen auch mit Lok-Hauptsponsor Franz-Josef Wernze (ETL) bekannt. Scholz: „Wir können jede Hilfe brauchen, haben sehr viele Baustellen.“

Ziegenbalg hat in Dresden die Agentur NBL, eine Businessberatung für Wirtschaft und Sport. Schwerpunkte sind unter anderem Management- und Sponsoringkonzepte, aber auch Sanierungsberatung. Die Spielbetriebs GmbH des FC Lok hatte zuletzt ein Etatloch von 335 000 Euro.

Lok-Präsident Thomas Löwe (50) kündigte schon mal eine tiefgehende Analyse aller Arbeitsabläufe im Klub an. Die wird von Ziegenbalgs Agentur durchgeführt. Ob er selbst auch eine offizielle Funktion bei Lok anstrebt? Nichts scheint unmöglich.
Leipziger Volkszeitung
29.01.2018 SCHOLZ POLTERT, WEBER LOBT – ZFC MIT DEM SIEBTEN STREICH GEGEN LOK
Meuselwitz. „Was ich 45 Minuten gesehen habe, war eine Frechheit“, polterte Heiko Scholz nach dem Kick an der Schnauder. Nicht genug, der Trainer von Lok Leipzig legte nach: „Meuselwitz hat das verdient gewonnen. Wir waren vier Mann weniger auf dem Platz, die nicht Normalform erreicht haben.“

Und deshalb bleibt es dabei: Der Zipsendorfer FC spielt Blau-Gelb nunmehr den siebten Streich. In Manier des tapferen Schneiderleins feierten die Meuselwitzer einen 2:0-Sieg (0:0) und schieben sich bis auf drei Zähler an die Lokomotive aus Probstheida ran. Der ZFC ist für den 1.FC weiter ein unüberwindbarer Bock.
„Wie wir uns in der 2. Hälfte verkauft und agiert haben, das war klasse“, stimmte Heiko Weber ein Loblied auf die Seinen an und auch ein klitzekleines auf sich: „Ein schlechter Trainer hätte Maximilian Weiß in der ersten Halbzeit ausgewechselt.“ Und weil der 52-Jährige kein schlechter ist, ließ er seinen brandheißen Neuzugang von Carl-Zeiss Jena drin. Weiß leitete mit seinem Treffer nämlich das Lok-Verderben ein, weil er die Sahneablage von Fabian Stenzel mustergültig per Innenseite einlochte (57.). Der Treffer war das Knallbonbon für das Dauerfeuerwerk, was die Meuselwitzer in der Bluechip-Arena abfeuerten.
Lok konnte sich nicht mehr befreien, ganz im Gegensatz zur ersten Hälfte, in der die Gäste das Spiel machten. Aber auch da fehlten Schinke, Malone & Co. die Ideen, um die kompakt und gut gestaffelten Zipsendorfer zu knacken. „Da haben wir Gas gegeben, haben uns das Übergewicht erarbeitet, sind gut ins Gegenpressing gegangen“, fasste Christian Hanne zusammen, der mit Robert Zickert und Markus Krug die Lok-Dreierkette bildete. „In der zweiten Hälfte war es dann genau umgekehrt. Wir packen beim 0:1 nicht richtig zu und das Zweite dürfen wir auch nicht fressen.“
Pierre le Beau stellte die Weichen zum Sieg der Thüringer. Nach einem Freistoß von Sebastian Albert konnte der 31-Jährige im 16er erst in aller Ruhe die Pille annehmen, sich mutterseelenallein um die eigene Achse drehen und die Pille mit links ins Netz hoppeln lassen (75.).
Die Chancen, die Lok hatte, konnten an einer Hand abgezählt werden. Hitverdächtig war davon keine – am gefährlichsten noch der Schuss von Paul Schinke (3.) und der Lauf des eingewechselten Maik Georgi kurz vor Abpfiff. „Der Zug nach vorn hat total gefehlt“, ätzte Scholz. „Wir hatten es einfach nicht verdient zu gewinnen.“
Alexander Bley
Bild Zeitung
25.01.2018 LOK-GIPFEL IN BERLIN - Werden die Weichen für Liga 3 gestellt?
ANDRÉ SCHMIDT
Die Zukunft des 1. FC Lok Leipzig hängt nach wie vor an einem Mann: ETL-Boss Franz-Josef Wernze (69).


Und deshalb werden die Lok-Macher um Präsident Thomas Löwe (50) am Montag mit Herzklopfen nach Berlin fahren, um sich mit dem millionenschweren Unternehmer (Steuer- und Unternehmensberatung) zu treffen. Der unterstützt den Regionalligisten seit 2013 – als Heiko Scholz (52) als Trainer anfing.

Und hat seither geschätzte zwei Millionen investiert.

Der Sponsorvertrag läuft am Saisonende aus, muss neu verhandelt werden. Erst danach kann die sportliche Leitung Gespräche über Vertragsverlängerungen aufnehmen.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Ist eine Umstellung auf Vollprofi-Bedingungen sogar schon ab Sommer möglich?

Dafür müsste der Etat der 1. Mannschaft von 500 000 Euro auf rund eine Million aufgestockt werden. Doch nur so wird die 3. Liga, das erklärte Ziel des FC Lok, keine Utopie bleiben.

Scholz weiß: „Als Amateurklub hast du da sonst keine Chance, dich zu etablieren.“
Leipziger Volkszeitung
23.01.2018 HOHE GELDSTRAFEN FÜR LOK UND CHEMIE
NOFV hat Urteil gegen die Regionalligisten verkündet

Leipzig. Nach den Ausschreitungen beim Regionalliga-Derby zwischen dem 1. FC Lokomotive und Chemie Leipzig hat das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) seine Urteile gefällt. Gastgeber Lok Leipzig wird zu einer Geldstrafe in Höhe von 12 000 Euro verurteilt, Chemie soll 10 000 Euro bezahlen. Zudem wurden für die nächsten Derbys jeweils Beschränkungen der Zuschauerkapazität erlassen – diese allerdings zur Bewährung ausgesetzt.
Teilsummen der vergleichsweise harten Geldbußen für beide Vereine können laut Verband jeweils bis Ende Mai auch für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden – am Ende blieben so 8000 Euro Geldstrafe für Lok und 7000 Euro für Chemie übrig.
Die Einschränkungen für Zuschauer sollen jeweils für ein Derby-Heimspiel gelten: Spielen die Mannschaften im Bruno-Plache-Stadion, darf Lok nur 3000 Tickets verkaufen, beim nächsten Aufeinandertreffen im Leutzscher Kunze-Sportpark wurde die Kapazität auf 2000 Zuschauer begrenzt. Zudem sollen die Fanszenen jeweils besonders überwacht, darf kein Sicherheitsaufschlag erhoben und kein Public Viewing angeboten werden. Sollte es bis Ende des Jahres keine schwerwiegenden Wiederholungsfälle geben, wird der Teilausschluss nicht durchgesetzt, so der NOFV weiter.
Ausschlaggebend für die Urteile gegen beide Vereine waren laut Fußballverband nicht nur die Vorfälle beim Derby am 22. November im Bruno-Plache-Stadion. Die Strafe gegen die Probstheidaer beinhaltet neben der Pyrotechnik im Fanblock und dem Bierbecherwurf auf Gästetrainer Demuth auch den Platzsturm von Lok-Anhängern beim Hinspiel in Leutzsch am 29. Juli. Auf Chemie-Seite zählen neben der Pyrotechnik in Probstheida auch die Anfeindungen gegen den Schiedsrichter sowie das Überschütten eines seiner Assistenten mit Bier beim Heimspiel gegen Altglienicke am 28. Oktober in das Urteil mit hinein.
Beide Richtersprüche sind noch nicht rechtskräftig. Chemie hat angekündigt, gegen die Strafen vorgehen zu wollen. „Nach erster Sichtung des Urteils beschloss der Vorstand der BSG Chemie, das Urteil wegen diverser Bedenken zu Strafhöhe, Begründung und Form anzufechten“, hieß es aus dem Kunze-Sportpark. Dabei sollen nicht die Vorkommnisse grundsätzlich in- frage gestellt werden. Chemie sei bereit, „dafür auch angemessene Konsequenzen zu tragen. Das Abfeuern von Raketen wird vom Verein ebenso wie jede Gewalt im und vor dem Stadion nicht toleriert und auch vereinsintern ausgewertet und gegebenenfalls geahndet.“

Auch bei Lok wird das Urteil geprüft: „Wir werden es in Ruhe analysieren und dann zusammen mit unserem Rechtsbeistand entscheiden, ob wir gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen“, sagte Geschäftsführer Martin Mieth. Zudem soll der Bierbecherwurf dem Täter in Rechnung gestellt werden. Bis Montag können beide Vereine das Urteil beim Verband anfechten.

Matthias Puppe/Alexander Bley
Bild Zeitung
23.01.2018 NACH DERBY-RANDALEN - Hammer-Strafen für Leipzig-Klubs
ANDRÉ SCHMIDT
Das Leipziger Krawall-Derby hat ein teures Nachspiel. Für beide Klubs. Sowohl der 1. FC Lok als auch die BSG Chemie müssen beim Verband Geldstrafen abdrücken, die locker Drittliga-Niveau haben. Problem: Lok und Chemie spielen in Liga 4 – und haben ohnehin kaum einen Knopf in der Tasche.


Nach den Ausschreitungen vom 22. November – das Spiel stand kurz vorm Abbruch – muss Lok 12000 Euro zahlen. 4000 davon sollen für gewaltvorbeugende Maßnahmen verwendet werden, die bis 31. Mai nachzuweisen sind.

Die Vorwürfe gegen Lok: Bengalische Feuer im Fanblock 1966, ein geworfenes Feuerzeug gegen einen Chemie-Spieler (das Geschoss verfehlte ihn), Feuertöpfe und Leuchtraketen auf der Gegenseite. Nicht vergessen wurde auch, dass ein Lok-Anhänger Chemie-Trainer Dietmar Demuth im VIP-Raum mit Bier überschüttete.

Chemie muss 10000 Euro Strafe zahlen. 2000 davon gehen ebenfalls in gewaltvorbeugende Maßnahmen. Die Vorwürfe: Bengalische Feuer und Nebeltöpfe, Leuchtspurraketen in Richtung Spielfeld und Spielertunnel, Abbrennen einer Lok-Fahne, weitere Raketen Richtung Gegengerade.

Für beide Klubs gilt auch: Das nächste Punktspiel-Derby wird unter Teilausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Bedeutet: Lok darf dann nur 3000, Chemie 2000 ins Stadion lassen. Diese Zusatzstrafe, die den Klubs noch mal rund 30000 Euro kosten kann, wurde allerdings bis 31. Dezember zur Bewährung ausgesetzt.

Chemie ging gegen das Urteil bereits in Einspruch, teilte mit: Nach ers­ter Sich­tung des Ur­teils be­schloss der Vor­stand der BSG Che­mie, das Ur­teil wegen di­ver­ser Be­den­ken zu Straf­hö­he, Be­grün­dung und Form an­zu­fech­ten. Auch Lok wird das wohl tun.

Geschäftsführer Martin Mieth: „Wir werden das Urteil in Ruhe analysieren und dann zusammen mit unserem Rechtsbeistand entscheiden, ob wir Rechtsmittel einlegen.“
Bild Zeitung
18.01.2018 PAPA-GLÜCK & COMEBACK - Pfeffer greift bei Lok wieder an
ANDRÉ SCHMIDT
Sechs bis acht Wochen sollte es dauern. Raus kam eine Pause von fast fünf Monaten. Doch nun ist FC Lok-Regisseur Sascha Pfeffer (31) zurück.


„So schnell wie möglich möchte ich jetzt in einen guten Fitnesszustand kommen. Denn nur mit 100 Prozent kann ich der Mannschaft wirklich helfen“, sagt er.

Ein paar Prozent weniger reichten schon mal, um im Test zuletzt in Markranstädt (8:0) mit fünf Torvorlagen zu glänzen. Pfeffer: „Aber dieses Spiel sollte man wirklich nicht überbewerten.“

Der Lok-Königstransfer (kam vom Halleschen FC) hatte sich gleich im zweiten Spiel im August schwer am rechten Knie verletzt. Zunächst wurde zwar nur ein Meniskuseinriss vermutet, dann doch ein Knorpelschaden 4. Grades (Fehlen der gesamten Knorpelschicht bis zum Knochen) festgestellt.

Pfeffer: „Das brauchte viel Zeit und Geduld. Aber ich habe in dieser Zeit nichts verlernt, richtig Bock auf Fußball.“

Seine Familienplanung hat er in der fußballlosen Zeit auch forciert. Im April erwartet Ehefrau Jenny nach Fynn Oskar (3) das 2. Kind. Pfeffer: „Es wird ein Mädchen.“
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16.01.2018 WIE RÜDIGER HOPPE BEIM 1. FC LOK LANDETE - Vom Schweißer zum Sportdirektor
ANDRÉ SCHMIDT
Am Saisonende läuft ein Großteil der Spielerverträge beim 1. FC Lok aus. Auch der Kontrakt von Rüdiger Hoppe (48), Sportdirektor, Co-Trainer und starker Mann im Hintergrund, endet am 30. Juni.


Trainer Heiko Scholz (52), der mit Hoppe in einer WG in Großpösna wohnt, will ihn gern halten. Und Hoppe bleiben: „Als zweiter Mann, der vieles weiß, der vieles hört, da bin ich gut aufgehoben. Ich möchte aber gern zeitnah Klarheit haben.“

Doch wer ist dieser Hoppe eigentlich?

Der Leverkusener spielte im Nachwuchs von Bayer, schaffte aber nicht den Sprung zu den Profis. Hoppe: „Ich war eben nie der Schnellste, vielleicht auch bisschen zu faul.“ Mit 17 ging es zu Bergisch Gladbach. Hoppe: „Doch dann hat die Ausbildung angefangen, dann hast du auch mal keine Lust gehabt, wie das so ist...“

Sein Beruf ging letztlich vor. Knapp 22 Jahre arbeitete er bei der Bayer AG als Schweißer, coachte nebenbei unterklassige Klubs wie Burscheid.

Dann kam doch die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen. „Matthias Mink, mit dem ich mal beim B-Lizenzlehrgang auf einem Zimmer lag, hat mich bei Fortuna Köln 2007 zum Co-Trainer gemacht.“

Der Weg zu Heiko Scholz, der gleich nebenan bei Viktoria Köln arbeitete, war dann ein kurzer. 2011, als sein Vertrag bei Fortuna endete, half ihm Hoppe bereits als Scout. Drei Jahre später folgte er ihm zu Lok. Hoppe grinst heute, wenn er sich erinnert: „Als ich beim ersten Mal bei Lok war, habe ich die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und gesagt: Mensch Scholle, wo arbeitest du denn? Sie haben mich aber gekriegt, als 800 Fans die Mannschaft trotz Abstieg gefeiert haben.“
Bild Zeitung
11.01.2018 VERTRÄGE, SPENDEN - Es stockt bei Lok
ANDRÉ SCHMIDT
1000 Euro für ein Abendessen mit Cheftrainer Heiko Scholz (52)? Oder 3000 Euro für ein Freundschaftsspiel?


Die Prämien, mit denen der 1. FC Lok für sein Crowdfounding-Projekt wirbt, sind durchaus außergewöhnlich. Und dennoch wird es schwer, die avisierte Summe von 100 000 Euro zu erreichen, mit denen der neue Kunstrasen mitfinanziert werden soll.

Noch sind es zwar 38 Tage bis zum Ende der Aktion. Aber es stehen eben auch nur erst knapp 17 000 Euro an Spendengeldern zu Buche.

Fest stecken auch die Vertragsverhandlungen mit den Spielern. Zeitnah soll zwar zunächst mit Benjamin Kirsten, Paul Maurer, Nils Gottschick und Peter Misch verlängert werden. Aber noch steht das Budget für die nächste Saison nicht fest.

Freitag (18.30 Uhr) testet Lok in Markranstädt.
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