Bild Zeitung
16.03.2018 2:0 GEGEN ALTGLIENICKE - Maurer zimmert Doppelpack für Lok
ANDRÉ SCHMIDT
Nach zwei torlosen Spielen hat es der 1. FC Lok im Jahr 2018 endlich krachen lassen, siegte vor 2073 Fans 2:0 gegen Altglienicke.


Lok in der Abwehr konzentriert. Die Ex-Bundesligastürmer Ede und Sanogo bei den Gästen sahen kaum einen Stich. Lok-Torwart Kirsten musste dann aber doch mal eingreifen, rettete gegen Mrkaljevic (37.).

Auf der anderen Seite entschärfte Dan Twardzik, Sohn von Ex-Sachsen-Torwart René Twardzik (saß auf der Tribüne) einen Schuss von Ziane (8.). Ein Schuss von Maurer wurde zur Ecke geblockt (30.). Viel mehr war nicht. Lok tat sich in der Offensive gewohnt schwer.

Und da musste eben mal wieder ein Standard helfen. Paul Maurer schlenzte mit seinen giftgrünen Schuhen einen Freistoß ins rechte Dreiangel - 1:0 (47.).

Lok kontrollierte das Spiel und musste dennoch bis zur 86. Minute warten, bis Maurer nach einem Konter den Sack endgültig zumachte. Für ihn waren es die Saisontore sieben und acht und das zweite Doppelpack.
Leipziger Volkszeitung
15.03.2018 FÜR DEN 1. FC LOK BEGINNEN DIE HAMMERWOCHEN
Heute (19 Uhr) gastiert Altglienicke in Probstheida

Leipzig. Frost, Schneeschmelze, nun Regen. Steht der Nachholer des 1. FC Lok heute (19 Uhr) gegen die VSG Altglienicke doch noch auf der Kippe? „Nein“, sagt Lok-Geschäftsführer Martin Mieth. „Wir wollen spielen und wir müssen spielen. Sonst kommen wir in noch größere Terminschwierigkeiten.“
Das Grün im Bruno-Plache-Stadion habe die Wetterkapriolen gut überstanden, berichtet Mieth zuversichtlich. „Der Rasen hat das Wasser gut aufgenommen“. Damit steht dem Duell des Tabellensechsten mit den Berlinern (14.) – es ist erst der dritte Punktspieleinsatz der Probstheidaer anno 2018 – nichts im Wege. Im Hinspiel sorgte Ryan Malone mit einem Doppelpack beim 2:2 für einen Zähler.
Trainer Heiko Scholz ist erleichtert und froh, dass es endlich wieder los geht. Auch wenn die Vorfreude auf 15 Spiele in knapp acht Wochen begrenzt ist. Scholz will schnellstmöglich die 40-Punkte-Marke erreichen und setzt dabei auf „Jungs mit Charakter und Mannschaftsgeist“, die sich trotz der Belastung durchbeißen. Trotz der Hammerwochen will der 51-Jährige „alle Partien mit dem besten Aufgebot spielen“. Großartig rotieren wird er nicht – Stand jetzt.
Flügelflitzer Maik Georgi fällt nach seiner Knieverletzung noch aus. Der Einsatz von Angreifer Nils Gottschick (Sprunggelenk) ist offen. Aufsteiger Altglienicke verstärkte sich zuletzt mit den bundesligaerfahrenen Chinedu Ede und Boubacar Sanogo, muss aber auf Hinspiel-Torschütze Torsten Matuschka verzichten.
Die Fans können sich auf drei Heimspiele in Folge freuen. Wer im Fanshop Schloßgasse bis heute Tickets für die Partien gegen Altglienicke und Neustrelitz kauft, bekommt die Karte für das Gastspiel von Wacker Nordhausen am kommenden Mittwoch (19 Uhr) gratis dazu.
Unterdessen gewann der 1. FC Lok einen potenten Partner für die Kinder- und Jugendförderung: Die Sparkasse Leipzig überreichte am Montag in ihrer Kunsthalle eine Spende in Höhe von 10 000 Euro. Lok-Präsident Thomas Löwe freut sich, dass sich „immer mehr Unternehmen aus der Region als Sponsoren für unseren Verein engagieren“. Der Lok-Wirtschaftsrat um Chef Knut Göbel hatte eingeladen, um den Startschuss für neue Initiativen zur Professionalisierung des Vereins zu geben. Die Gäste sagten 3100 Euro für das Crowdfunding-Kunstrasenprojekt zu. Thomas Löwe hofft auf weitere Unterstützung – auch von den Fans heute Abend.

Thomas Fritz
Bild Zeitung
15.03.2018 NACH 92 TAGEN WIEDER EIN HEIMSPIEL FÜR LOK - Bundesliga testet Kirsten
ANDRÉ SCHMIDT
Endlich landet Benjamin Kirsten (30) im Training nicht mehr auf Asphalt. „Zumindest hat es sich auf den hart gefrorenen Böden so angefühlt", verrät der Torwart des 1. FC Lok.


Doch er kann damit umgehen. Denn: „Hinschmeißen ist mein Job – und ich tu es für meine Truppe." Trotzdem wird der Aufprall am Donnerstag (19 Uhr) gegen Altglienicke etwas erträglicher sein. Der Frost ist (zunächst) raus.

Für Lok ist es das erste Heimspiel nach 92 Tagen. Ziane, Malone und Maurer trafen damals zum 3:1 gegen den Berliner AK. Es folgten zwei torlose Auswärtsspiele in Meuselwitz (0:2) und bei Viktoria Berlin (0:0). Gut für Kirsten, der seine Kiste sauber hielt. Aber unbefriedigend für Lok.

Doch wer meint, dass mit Altglienicke ein „Dorfklub" zum Scheibenschießen nach Probstheida kommt, täuscht sich.

Mit Chinedu Ede (31), einst U21-Nationalspieler für Deutschland und für Mainz und Hertha 28 Mal in der Bundesliga am Ball, wurde im Winter nach Boubacar Sanogo (35, 101 Bundesligaspiele für einst Bremen, Hoffenheim, HSV und Lautern) ein weiterer Stürmer verpflichtet. Kirsten muss da auf der Hut sein – sagt: „Wenn man diese Namen so hört, könnte man meinen, dass wir der Dorfklub sind.“

Lok ist es natürlich nicht. Und deshalb kündigt Kirsten selbstbewusst an: „Wir bereiten uns seit sechs Wochen vor und wurden oft nicht mit Spielen belohnt. Wir haben Bock auf Fußball und sind auf einem guten Level trainiert."

Allerdings: Neben Maik Georgi fällt auch Nils Gottschick (24) aus. Eine MRT-Untersuchung ergab eine kleinere Meniskusverletzung im Knie. Auch das Kreuzband hat was abbekommen. Ob eine OP notwendig wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.
Leipziger Volkszeitung
24.02.2018 Dank Sonnenschein rollt der Ball
1. FC Lok kann am Sonntag bei Viktoria Berlin spielen

Berlin/Leipzig. Wenn nicht noch etwas Unvorhergesehenes passiert, dann wird der 1. FC Lok am Sonntag, 13:30 Uhr, um Regionalligapunkte kämpfen. Derzeit stehen alle Signale auf grün, dass das beim FC Viktoria 1889 Berlin angesetzte Spiel stattfinden wird.
Am 27. Januar verlor die Loksche im bisher einzigen Punktspiel des neuen Kalenderjahres glatt mit 0:2 beim ZFC Meuselwitz. Seither waren vier Partien angesetzt, die jedoch allesamt den Witterungsbedingungen zum Opfer fielen: Erst aufgeweichte, später verschneite oder halbgefrorene Plätze – in der Regionalliga Nordost rollte in den letzten Wochen kaum irgendwo der Ball.
Auch für dieses Wochenende sind bereits fünf Begegnungen abgesagt – auch wieder im Berliner oder Brandenburger Raum. Dass die Partie des 1. FC Lok nicht dabei ist, liegt am Sonnenschein – im doppelten Sinn. Zum einen ist für Berlin bis Sonntag selbiger angesagt. Zum anderen am Leiter des Sportamtes des Berliner Stadtbezirkes Steglitz-Zehlendorf. Der heißt – kein Witz – Klaus Sonnenschein und verwaltet unter anderem das Stadion Lichterfelde, in dem Hauptmieter Viktoria Berlin seine Heimspiele austrägt. Nach der gestrigen Platzbegehung über das mutmaßlich knochenhart gefrorene Spielfeld hob Sonnenschein trotzdem den Daumen.
Freuen wird die Entscheidung Lok-Trainer Heiko Scholz, denn seine Kicker wollen (wie alle Fußballer) lieber spielen als immer nur trainieren. Am Dienstag zeigten die Blau-Gelben beim Test in Naunhof gegen den FSV Zwickau eine anständige Leistung, verloren gegen den Drittligisten – der zugegebenermaßen vor allem seine Reservisten Spielpraxis sammeln ließ – unglücklich 1:2. Das Tor schoss der wieder genesene Sommerzugang Sascha Pfeffer.
Carsten Muschalle
Bild Zeitung
24.02.2018 URSACHE SEINER PROBLEME GEKLÄRT - Pommer kämpft sich zurück
ANDRÉ SCHMIDT
onASEVIDA. Mit diesen sieben Buchstaben verbindet sich die Hoffnung des 1. FC Lok. Darauf, dass Maximilian Pommer (20) in dieser Saison doch noch mal für Lok (Sonntag bei Viktoria Berlin) gegen den Ball treten kann.


„Das ist mein großes Ziel. Allerdings noch ohne zu wissen, wann es soweit sein wird“, erzählt er. Dafür schuftet er täglich im Reha-Zenrum Asevida in der Leipziger Käthe-Kollwitz-Straße.

Schlimme Rückenschmerzen haben den jungen Mann wochenlang geplagt. Keine Behandlung schlug richtig an – bis die Ärzte endlich die Ursache fanden.

Pommer: „Eine Fehlstellung im Rücken, die sich auch auf die Nervenbahn legte. Zum Schluss konnte ich nur noch das rechte Bein wirklich belasten. Die Muskulatur im linken Oberschenkel war gar nicht mehr richtig da.“

Komplett schmerzfrei ist er noch nicht. Aber auf einem guten Weg. Pommer: „Ich kann sogar schon wieder Lauftraining machen. Mal sehen, wie der Körper auf die nächsten Belastungen reagiert.“

Davon wird wohl auch abhängig sein, ob sein im Sommer auslaufender Vertrag verlängert wird.
Leipziger Volkszeitung
16.02.2018 ZIEGENBALG: „ES GIBT NICHTS GEILERES ALS AUFSTIEG“
Neuer Lok-Manager macht von der ersten Sekunde an Dampf / Sonntag gegen Nordhausen

Leipzig. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Das wusste schon Udo Jürgens. Wolf-Rüdiger Ziegenbalg weiß noch viel mehr. Bei ihm geht’s mit 69 nochmal richtig rund. Der Dresdner strotzt vor Tatendrang, ist drahtig und bekommt sogar das Hemd beim letzten Knopfloch am Hals noch zu.
All das konnte gestern bestaunt werden, als er sich bei Lok Leipzig im Plache-Stadion vorstellte. Ziegenbalg hat viel vor beim Traditionsverein aus Probstheida. Zwei Jahre gibt er sich dafür Zeit, so lange läuft sein Vertrag als Manager. Einen Posten, den es bei Lok so noch nicht gab. Schon der erste Satz, den der einstige Dynamo-Dresden-Präsident sprach, gibt die Marschroute vor: „Es juckt immer, jeder will den sportlichen Erfolg. Es gibt nichts Geileres als Aufstieg.“ Brechstange? „Nicht um jeden Preis“, gibt er sich diplomatisch. Sturm im Wasserglas? Nein, das sagen allein die Augen. Ziegenbalg will den Verein in den bezahlten Fußball führen und deshalb vor allem weiter an der Infrastruktur des Bruno-Plache-Stadions anpacken und die Strukturen im Verein professioneller machen.
Ein neues Stadion muss her, schnellstmöglich. Das ist Fakt. Allerdings muss dafür ein Investor gefunden werden. Wohl die dringlichste Aufgabe des gut vernetzten Beraters. „Um Erlöse zu akquirieren. Geld, das auf die Seite des Sports fließt“, erklärte er. So, dass sich der Verein auf „das Kerngeschäft Fußball zu 100 Prozent konzentrieren kann“.
Während Ziegenbalg derweil jedes Steinchen in Probstheida rumdreht, drängen die Regionalliga-Kicker der Blau-Gelben auf den Einsatz. Nach drei wetterbedingten Spielabsagen in Folge. Sonntag (13.30 Uhr) kommt Wacker Nordhausen ins altehrwürdige „Bruno“. Der Tabellendritte ist zu Gast beim Vierten. „Ich kenne den Etat ein bissl“, sagt Lok-Trainer Heiko Scholz, „und trotzdem trennt uns nur ein Punkt.“ Zwei Millionen heißt es, bringen die Sponsoren der Thüringer auf die Waage. Und was der Kader für Qualität hat, zeigte Wacker vorgestern im Test gegen Drittligist Chemnitzer FC. Das Team von Volkan Uluc gewann 3:1.
Nordhausen hat in der Winterpause übrigens nochmal zugelangt, einen Stürmer verpflichtet. Bundesligaerfahren (Greuther Fürth), zuletzt spielte er allerdings bei Zweitligist Holstein Kiel keine Rolle mehr. Nach einem schweren Autounfall 2014 kam seine Karriere ins Stocken. Trotzdem ist der Kosovare Ilir Azemi für die Regionalliga eine Hausnummer.
Wie dem begegnen? „Hinten stabil stehen und Konter fahren“, verriet Loks Zauberfuß Paul Maurer.
Alexander Bley
Leipziger Volkszeitung
15.02.2018 EX-DYNAMO-MANN ZIEGENBALG WIRD MANAGER BEIM 1. FC LOK
Leipzig. Die Bilanz war nicht so rosig, die der 1. FC Lok Leipzig vor einigen Wochen seinen Mitgliedern vorstellte. Transfers in der Winterpause waren damit beim Regionalligisten vom Tisch. Nun bläst der Traditionsverein aus Probstheida zum Halali und verpflichtet das Dynamo-Dresden-Mitglied Nummer eins.
Wolf-Rüdiger Ziegenbalg wird der neue starke Mann beim 1. FC Lok Leipzig. Der 69-Jährige ist ab sofort Manager der Blau-Gelben und soll die Professionalisierung des Vereins entscheidend vorantreiben. Sprich Lok Leipzig bläst in der kommenden Saison zum Angriff mit dem Ziel Aufstieg in die 3. Liga.

Ziegenbalg war der erste Präsident von Dynamo Dresden nach der Wende. 1990 wurde er ins Amt gewählt. Ende 1992 trat er zurück, als Rolf-Jürgen Otto kam. Ziegenbalg hat noch immer die Mitgliedsnummer eins bei der SG Dynamo inne. Bereits bei der Mitgliederversammlung von Lok Leipzig war Ziegenbalg vorstellig. Als Berater sollte er den Verein unterstützen, auf Herz und Nieren prüfen, wo effizienter gearbeitet werden kann, wo Lok noch Hausaufgaben erledigen muss.
„Nach reiflicher Überlegung voriges Jahr habe ich den Auftrag ab Januar angenommen und begonnen, eine Vereinsanalyse mit Präsidium und Sponsor ETL zu erarbeiten. Nach ersten Ergebnissen hat das Präsidium beschlossen, mich als Manager zu installieren“, sagte Ziegenbalg. „Nach der Restrukturierung und Konsolidierung möchte ich ab Sommer für die nächsten zwei Jahre gemeinsam mit wirklich allen ,Lokschen’ den Aufstieg in die 3. Liga schaffen und den Stadion-Neubau mit Hilfe von Stadt, Land und Wirtschaft voranbringen.“
Damit ist die Route der Leipziger klar. „Ich freue mich, so einen erfahrenen Strategen an unserer Seite zu wissen. Bei unseren ehrgeizigen Zielen müssen wir uns in vielen Bereichen professioneller aufstellen“, begründete Lok-Präsident Thomas Löwe den Neuzugang.
Eingerührt hatte den Deal übrigens ein Ex-Dynamo-Spieler, verriet Ziegenbalg: „Mein ehemaliger Spieler und jetziger Trainer Heiko Scholz hat mich um Hilfe gebeten.“
Alexander Bley
Leipziger Volkszeitung
14.02.2018 Ein Deal unter Eisenbahnern
Güterverkehr-Mogul Thomas Becken schenkt dem 1. FC Lok einen Bus

Leipzig. Manchmal geht alles ganz unkompliziert. 300 Kilometer entfernt von daheim, in der tief stehenden Prignitzer Sommersonne. Und alles wegen eines gemieteten Busses.
Sowas wirft Fragen auf, bei einem Macher wie Thomas Becken. Der Unternehmer kennt sich aus mit Eisenbahnen und Güterverkehr. Folglich auch damit, was die „Loksche“ so braucht. Einen fahrbaren Untersatz für das gesamte Team, mit großem Emblem drauf. Keine Lok, aber einen Bus. „Das kann doch nicht sein, dass ein Verein wie Lok Leipzig keinen Bus hat“, stellte Becken vergangenen Sommer in Jännersdorf fest. Dort hatten Heiko Scholz und Rüdiger Hoppe mit ihrem Probstheidaer Jungs ein Trainingslager eingeschoben, jeweils mit einem Kick beim Kreisklasseteam des SKV. Das gefiel dem Vereinsboss und Enon-Chef Becken. Er schenke Lok kurzerhand einen Bus.
Einen MAN! 400 000 Kilometer hat der auf der Uhr. Drei Jahre alt soll er sein. Über 400 PS hat er unter der Haube. Gebraucht kostet so ein Teil stolze 150 000 Euro. „Lok ist eine sympathische Truppe“, begründete Becken seinen spektakulären Coup.
Dienstagabend, 19 Uhr, haben Lok-Fans die Gelegenheit, sich das neue Reisemobil der Regionalliga-Licker genauer anzuschauen. Dabei hat sich der weiße Bus in wundersamer Art und Weise verändert. Branding heißt das. Blau dominiert, zudem der fette Lok-Stempel in Gelb. Das ist kein Lack, was da zu sehen ist. Sondern eine riesige Folie, die von Schriftwerk gesponsert und aufgebracht wurde. Fans können im Bus eine Runde drehen. Zudem bietet der Verein eine Stadtrundfahrt im neuen Schmuckstück an. Die Einnahmen daraus fließen in Crowdfunding-Kampagne der Loksche für den Kunstrasenplatz. Lok hat noch 35 Tage Zeit die Summe auf 100000 Euro hochzuschrauben. 35000 Euro haben die Fans schon investiert.
Alexander Bley
Bild Zeitung
14.02.2018 NEUER BUS DA! - Lok braust mit 441 PS los
STEN HORNIG
Mit Volldampf Richtung Regionalliga-Spitze! Erstmals seit der Neugründung rollt Lok mit einem eigenen Mannschaftsbus durch Deutschland.


Vizepräsident Alexander Voigt: „Endlich müssen wir uns nicht mehr Kleinbusse für Auswärtsspiele mieten, sparen so viel Geld.“ Denn der Bus wurde gesponsert!

Starke 441 PS hat der vier Jahre alte MAN „Lion's Coach“ unter der Haube und 439 000 Kilometer auf dem Tacho. Vor den Lok-Kickern reisten hauptsächlich Urlauber mit dem 13,20 Meter langen und 3,85 Meter hohen Gefährt.

Der Hingucker: Am Bus klebt neben dem Logo eine riesige Dampflok.

Geräumig: Bei insgesamt 52 Sitzen kann theoretisch jeder Spieler zwei Plätze besetzen. Nicht der einzige Luxus. Im Bus gibt es WLAN und durch die zwei TV-Bildschirme an Bord kann Trainer Heiko Scholz noch während der Fahrt mit der Video-Auswertung beginnen.

Mit Christoph Müller hat Lok bisher nur einen Stammbusfahrer. Voigt: „Wir suchen einen Zweiten, der sich gern bei uns bewerben kann.“
Bild Zeitung
09.02.2018 VERHANDLUNGEN LAUFEN - Wernze macht bei Lok weiter
ANDRÉ SCHMIDT
Beim 1. FC Lok wird Franz-Josef Wernze (69) hinter vorgehaltener Hand ehrfürchtig nur Boss genannt. Ohne den Chef von Hauptsponsor ETL läuft beim Viertligisten nichts.

Der Sponsorvertrag läuft allerdings am Saisonende aus. Doch Lok muss sich nicht sorgen. Wernze: „Eine weitere Zusammenarbeit über diese Saison hinaus kann ich bejahen." Ein entsprechender Vertrag wird gerade auf den Weg gebracht. Der soll am 6. März in Berlin final besprochen werden. Dann wird auch feststehen, ob Lok schon zur neuen Saison komplett auf Profibedingungen umstellen kann.

Obwohl mit Kurt Geier kürzlich ein zweiter Mann aus dem ETL-Umfeld ins Lok-Präsidium kooptiert wurde, macht Wernze klar: „Wir werden nichts gegen den Willen des Klubs durchsetzen. Das haben wir noch nie gemacht."

Rheinländer Wernze taucht jetzt erst mal in den Kölner Karneval ab um sich dann zu einer Diätkur an den Tegernsee zu begeben. Fünf Kilo will er da abnehmen – bevor es in Berlin ums fette Geld für Lok geht.
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