Bild Zeitung
24.06.2017 Zickert verpasst Test gegen Halbbruder
Faserriss in der linken Wade. Das 11:1 des 1. FC Lok am Freitag im Test gegen den von Hans-Jörg Leitzke trainierten FSV Großpösna verpasste Verteidiger Robert Zickert (27).

Schlimmer noch: Auch morgen in Falkenberg wird er nur zuschauen können. Ausgerechnet. Denn das ist sein Heimatklub.

Sein Halbbruder Sascha (25) kickt da – in der Kreis­oberliga (8. Liga). „Schade, aber mein Körper hat sich eine Auszeit genommen“, sagt Robert. „Beim Joggen hat es in der Wade geknallt – und da war es passiert. Aber ich habe gutes Heilfleisch, werde deshalb nicht viel verpassen.“

Nach seiner Meniskus-OP ist auch Neuzugang Sascha Pfeffer noch nicht am Ball. Zudem ist Torwart Julien Latendresse-Levesque krank geschrieben.

Mit Christopher Hanf (22, Neustrelitz) spielt ein neuer Torwart vor... (as)
Leipziger Volkszeitung
24.06.2017 Lok Leipzig gewinnt ersten Test, Montag geht’s ins Trainingscamp
Die Laktatwerte sind da, nun haben Heiko Scholz (51) und Rüdiger Hoppe (48) fünf Wochen Zeit, um ihre Lok-Spieler für die Regionalliga zu stählen. „Ordentlich“, bewertet der Coach die Ergebnisse. Keiner seiner kickenden Probanden war in der Sommerpause aus dem Leim gegangen. „Sie waren fleißig, darauf lässt sich aufbauen“, fügte Scholz an.

Vergangenen Dienstag waren die Probstheidaer wieder ins Training eingestiegen. Nach drei Einheiten stehen drei Testspiele auf dem Programm. Zum Auftakt ging es gestern zum FSV Großpösna (Kreiskasse). Ein lockerer Aufgalopp. „Die Jungs sollen sich gut bewegen, Spielfreude haben“, gab der Coach das Ziel aus. War es auch: Lok gewann 11:1 (2:1) gegen den FSV.

Bereits Sonnabend (14 Uhr) geht es beim SKV Jännersdorf (Brandenburg, Kreisklasse) weiter. Sonntag (15 Uhr) wird in der Heimat von Abwehrkante Robert Zickert gekickt – gegen den ESV Lok Falkenberg (Kreisoberliga). Am Montag geht es weiter nach Südtirol ins Trainingslager.
bly
Bild Zeitung
22.06.2017 Start mit 22 Mann – und verletztem Trainer
22 fitte Spieler am Mittwoch beim Trainingsstart des FC Lok!

Nur der Trainer kam mit einer kleinen Blessur aus dem Urlaub zurück!

Was kaum einer sah: Heiko Scholz (51) steckte ein Wattebausch im rechten Ohr, am Tag zuvor war er beim Arzt.

Scholz biss auf die Zähne: „Das Ohr ist entzündet und tut höllisch weh.

Das habe ich mir beim Tauchen auf Mallorca geholt.“ Aber es gab auch gute Nachrichten: Fünf der sechs Neuen (Ryan Malone, Maximilian Pommer, Maik Salewski, Toni Hartmann, Robert Berger) waren da, Sascha Pfeffer (nach Knie-OP) fährt Montag mit ins Italien-Camp.

Trainer Scholz: „Wir suchen nur noch einen Stürmer.“

Zurück: Nils Gottschick nach Schultereckgelenkssprengung im März. Weil Zweikämpfe für ihn noch tabu sind, trug er ein extra Leibchen beim Trainingsspiel. Da war Julien Latendresse-Levesque schon nicht mehr dabei. Er ging früher rein, weil mit Benni Kirsten und Pascal Gaedke zwei Keeper eingeteilt waren. Die Zukunft des Keepers ist unklar, nachdem ihm Lok die Bezüge kürzen will.

Einigung sieht anders aus... (yg)
Leipziger Volkszeitung
22.06.2017 Lokalderby zum Start der Regionalliga?
Chemie hofft zuerst auf weniger brisantes Heimspiel

Leipzig. Leipziger Fußballfans, die gern in Liga vier ihrer Leidenschaft frönen, sollten sich den 7. Juli im Kalender dick anmalen. Denn da wird der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) den Spielplan für die Regionalliga-Saison veröffentlichen. Derzeit wird diskutiert, dass es gleich zu Saisonbeginn am 27.-29. Juli zu einem echten Knaller kommen kann: zum Derby zwischen den alten Rivalen BSG Chemie und 1. FC Lok.
Wie Chemie-Vorstandssprecher Dirk Skoruppa erklärte, habe der NOFV den Leutzschern den Wunsch des Mitteldeutsche Rundfunks (MDR) angetragen, der das Spiel zwischen Chemie und Lok Leipzig gern zum Auftakt übertragen will. In Leutzsch stellt man sich auf ein zeitnahes Aufeinandertreffen mit den Probstheidaern ein. Wenn auch nicht ohne Vorbehalte.

Ursprünglich hatte der Verband Wünsche der Vereine entgegengenommen. „Und wir hatten als Aufsteiger beim Verband eigentlich darum gebeten, gegen Lok, den BFC und Cottbus nicht unbedingt gleich im ersten Drittel der Saison zu spielen“, so Skoruppa. Erstmal ankommen in der neuen Liga, hieß das Ziel. Angesichts der offenbar gewichtigen Wünsche des MDR hoffen die Grün-Weißen nun, wenigstens noch beim Spielort ein Wort mitreden zu können. „Wenn es so kommt, dann wollen wir unbedingt im Kunze-Sportpark antreten, hoffen als Aufsteiger wenigstens auf den wichtigen Heimbonus. Wir haben im vergangenen Jahr, beim Landespokalderby gegen Lok aber auch beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt, bereits bewiesen, dass solche Spiele im Kunze-Sportpark machbar sind“, so der Chemie-Sprecher weiter.

Neben dem sportlichen Nachteil in der Fremde wäre eine Auswärtsansetzung zum Start für den Liga-Neuling finanziell unangenehm: Denn angesichts der zum Saisonstart festgelegten „englischen Woche“ würde Chemie somit auch zu Beginn gleich doppelt auf Zuschauereinnahmen verzichten müssen. „Das wäre worst case zu dem, was wir uns eigentlich vom Verband gewünscht hatten“, so Skoruppa.
Vom Gegner aus Probstheida können die Grün-Weißen in dieser Frage naturgemäß nicht auf Unterstützung hoffen. „Jeder möchte natürlich zu Hause spielen, das versteht sich von selbst. Und wir denken, wir haben einfach deutlich mehr Erfahrung mit solchen Sicherheitsspielen, haben in der Vergangenheit schon gegen den BFC, Magdeburg, Chemnitz, Babelsberg und Zwickau gezeigt, dass wir das können“, sagte Lok-Geschäftsführer Martin Mieth. Auch die Probstheidaer gehen fest davon aus, dass es Ende Juli bereits zum heißen Stadtderby kommen wird. „Seitdem Chemie aufgestiegen ist, war uns klar, mit welchem Spiel die Saison eröffnet werden sollte: Mit dem Derby aller Derbys. Die mediale Reichweite wird beim Auftakt einfach am größten sein“, so Mieth.

AKS oder BPS? Zumindest die zuletzt beim Landespokal-Derby von den Blau-Gelben noch präferierte Verlegung vom Kunze-Sportpark in die Red Bull Arena scheint nun auch in Probstheida kein Thema mehr zu sein: „Die dritte Option fällt für uns weg: Das Stadion ist jetzt Heimstätte von RB Leipzig und sieht auch so aus. Unsere Heimat ist das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida“, sagte der Lok-Geschäftsführer.
Auch ohne endgültige Gewissheit in der Spielplanfrage, Chemie Leipzig ist zunehmend nicht nur für Zuschauer wieder ein Renner. Wie Skoruppa sagte, können sich die Leutzscher seit ihrem Aufstieg kaum noch vor Spielanfragen retten. Der erste, der als passend vermeldet wurde, ist Innenverteidiger Sebastian Hey – bisher Kapitän der U19 in Magdeburg. Montagabend (18 Uhr) steht er beim Trainingsauftakt in Leutzsch erstmals auf dem Platz.
Matthias Puppe
Leipziger Volkszeitung
22.06.2017 Erst Ridnaun, dann Aschersleben – Lok schwitzt an
Leipzig. Noch ein Neuer?! Nicht gleich ein Manuel, aber ein Hüter. Pascal Gaedke heißt der Gute, der gestern beim Training der Loksche gesichtet wurde. Von etwa 100 Augenpaaren, die dem Treiben des Regionalligisten auf dem Grün folgten, auf dem sich der 18-Jährige langmachen musste. Nur Gaedke ist kein Neuer bei Lok Leipzig, der Dessauer ist Keeper der U19, ein äußerst talentierter sogar. Der Novize im Reigen der Großen ist die neue Nummer drei hinter Benjamin Kirsten und Julien Latendresse-Levesque. Die beiden kämpfen um die Vorherrschaft.

Neu sind bekanntlich sechs Spieler. Toni Hartmann, Maik Salewski, Robert Berger, Maximilian Pommer, Ryan Malone und Sascha Pfeffer. Von denen werden sich das Trainergespann Heiko Scholz und Rüdiger Hoppe besonders schnell ein Bild machen wollen. Und damit das Sextett schnellstmöglich integriert wird, geht es am Montag ins Trainingslager. Gleich zwei bietet der Lok-Vorbereitungskalender in diesem Jahr. Zuerst geht es für den Trupp eine Woche nach Ridnaun in Italien. Bergluft hat noch keinem geschadet. Am 10. Juli dann weiter nach Aschersleben ins Camp Nummer zwei. Klar gemacht haben das Scholz & Hoppe. „Eigeninitiative“ erklärt Scholle. Diese kostet im Übrigen dem Verein nichts.

Zurück zum Kennenlernen des runden (Kunst)-Leders namens Fußball. „Es hat in den Beinen gejuckt“, bestätigte Peter Misch. Für Youngster Hartmann ging es nahtlos weiter, weil die A-Junioren-Regionalligasaison erst vor wenigen Tagen endete. Hoppe musste den Jungspund vom HFC zu einer viertägigen Pause vor dem Laktattest zwingen. „Ich werde mich hinten anstellen müssen, will mich aber reinspielen“, gab er sein Ziel aus. U.S.-Boy Malone sucht derweil noch ein Dach über dem Kopf und will der Mannschaft helfen – jeden Tag.
Beim Pebbeln nicht mit dabei waren „Pfeffi“ und Steffen Fritzsch (beide Reha) sowie Robert Zickert (Muskelfaserriss). Zicke läuft individuell.

Der Dauerkartenverkauf bei Lok hat gut begonnen. 150 sind schon weg.
Alexander Bley
Leipziger Volkszeitung
21.06.2017 Zwei Fangfrische unter sechs Neuen
Maximilian Pommer und Ryan Malone sind bei Lok Leipzig Zugänge fünf und sechs / Heute öffentliches Training

Leipzig. Aufgalopp: Gestern durfte sich der Lok-Trupp 2017/18 in Probstheida erstmals die Hände reichen. Und beim offiziellen Arbeitsbeginn ordentlich anschwitzen. Auf der Laufbahn. 17 Herren, rein äußerlich ganz gut im Saft, traten beim Laktattest auf der Tartanbahn unweit des Bruno-Plache-Stadions an. Und schau an: Unter den Anwesenden zappelten gleich zwei frische Fänge, die Geburtstagskind Rüdiger „Hoppl“ Hoppe (48, Co-Trainer) und Heiko Scholz (51, Coach) just kurz zuvor ins Netz gingen.
Nummer eins: Ryan Malone. Der Mann spielte vor zwei Jahren noch Soccer. Und das so gut, dass die Vereine über den großen Teich hinaus auf den baumlangen Kerl aufmerksam wurden. Go East hieß es folgerichtig. Von Springfield nach Magdeburg. Beim 1. FC avancierte der linke Außenläufer zum Publikumsliebling. Nach einer langwierigen Verletzung ging es weiter zu den Stuttgarter Kickers (Regionalliga). Und nun zur blau-gelben Lokomotive. Trotz laufenden Vertrages bis 2018. Der wurde aufgelöst, weil Malone zurück in den Osten wollte. Nachdem sich der Coach in Magdeburg ein paar Infos über den US-Boy eingeholt hatte, wurde der Fisch an Land gezogen. „Ich hoffe, dass er uns im defensiven Mittelfeld weiter voranbringt“, beschrieb „Scholle“ Scholz.

Nummer zwei: Maximilian Pommer. Zarte 19. Der Rechtsfuß kommt von Rot-Weiß Erfurt und durchlief dort die Jugendschule. „Ein richtig gutes Talent“, meinte der Coach. „Erfurt wollte ihn behalten, aber in der 3. Liga hätte er es schwer gehabt“, sagte Scholz weiter, „der Junge will spielen.“ Was bekanntlich in der Natur der Sache liegt. Bei Lok drängen nunmehr sechs Neuzugänge in die Stammformation. Toni Hartmann (18, HFC), Maik Salewski (27, Budissa Bautzen), Robert Berger (20, FSV Zwickau) und Sascha Pfeffer (30, HFC) tragen auch Blau-Gelb.


In voller Pracht zu bestaunen ist der Kader für die kommende Spielzeit heute Nachmittag. Im Plache wird ab 17 Uhr auf dem Grün angetrabt. Fans sind gern gesehen. Grill- und Getränkebuden geöffnet
Am Freitag kommen die Ergebnisse der Leistungsdiagnostik aus Köln. Anhand von ein paar Bluttropfen der Spieler wissen Johanna Brings und ihr Sportlabor-Team genau, was die Herren in den vergangenen Tagen so getrieben haben. Und damit dann auch der Coach. Dementsprechend wird das Training individualisiert. Dann wird das Camp in Italien mit Sicherheit kein Zuckerschlecken.
ALEXANDER BLEY
Bild Zeitung
17.06.2017 MDR-Sportchef RichterWir wollen Lok gegen Chemie zum Start zeigen
S. WUTZLER

Der MDR setzt trotz Pay-TV-Konkurrent Telekom in der neuen Saison weiterhin auf viel Live-Fußball aus der 3. Liga. In BILD spricht TV-Sportchef Raiko Richter (42) über die abgelaufene Spielzeit und die Zukunft.

BILD: Der MDR hat 2016/17 insgesamt 122 Drittliga-Spiele live im TV oder im Internet gezeigt. Ihr Fazit?

Raiko Richter: „Ich freue mich, dass die Fans mit über 15 Prozent Marktanteil im Schnitt uns so viel Zuspruch zeigen und ‚Sport im Osten‘ als ihre Sportsendung in der Region akzeptieren. Zwickau und Magdeburg haben mich sportlich positiv überrascht. Jenas Aufstieg war sicherlich unser Programm-Highlight.“

Welche Spiele waren die Quotenhits?

Richter: „Eine Konferenzsendung mit Magdeburg, Kiel und Duisburg war mit knapp 20 % Marktanteil der ‚Quotenkönig‘ – auch wenn es nicht gut ausging für den FCM. Als Einzelspiel hatte Magdeburg gegen Erfurt am 1. April 17,8 Prozent Marktanteil und knapp 300 000 Zuschauer.“

Die Telekom wird bereits in der kommenden Saison in die Live-Berichterstattung der 3. Liga einsteigen und alle 380 Spiele live im Pay-TV bzw. Online zeigen. Wie plant der MDR- Sportchef die neue Saison?

Richter: „120 Livespiele werden im MDR und den anderen Dritten der ARD auch kommende Saison übertragen. Wir haben als MDR nach dem Aufstieg von Jena nun sechs mitteldeutsche Vereine in der 3. Liga und damit die meisten. Wir gehen davon aus, dass wir jede Woche ein Livespiel zeigen können. Beim DFB haben wir zudem den Antrag gestellt, mit dem Thüringen-Derby Jena gegen Erfurt am 1. Spieltag in die Saison zu starten.“

Gibt es mehr Regionalliga-Fußball live zu sehen?

Richter: „Mit Chemie Leipzig ist ein Traditionsverein zurückgekehrt. Auch für die Regionalliga hoffen wir auf ein attraktives Eröffnungsspiel live im TV, eventuell gibt’s zum Auftakt gleich das Derby gegen Lok. Auch die Duelle mit Cottbus oder dem BFC Dynamo erwarten wir mit großer Spannung.“

Wird es Veränderungen im Team von „Sport im Osten“ geben?

Richter: „Nein, neben den Kommentatoren Eik Galley und Torsten Püschel sowie vielen anderen Kollegen, werden Stephanie Müller-Spirra, René Kindermann und Tom Scheunemann weiterhin unsere Sendungen präsentieren.“

Welche Höhepunkte sind sonst noch geplant?

Richter: „Schon am Sonntag zeigen wir mit der Sachsenring-Classic ab 14 Uhr ein Motorsportevent live im MDR. Es ist ein Vorgeschmack auf die kommende Saison, in der wir neben dem Fußball noch viele andere Sportarten übertragen, zum Beispiel Handball. Insgesamt zehn Spiele dürfen das Erste und die Dritten dann zeigen. Im Fokus stehen natürlich der SC Magdeburg und DHfK Leipzig.

Aber auch die Derbys der Zweitligisten Eisenach, Dessau, Aue und Dresden haben wir als Livestream auf der Agenda. Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer und die Partner Pferd sind auch weiterhin Bestandteil unserer Sportartenvielfalt, wie auch die Handballspiele des Thüringer HC und die der Volleyballerinnen des DSC.“
Leipziger Volkszeitung
14.06.2017 Lok Leipzig geht gegen SFV-Urteil in Einspruch
7500 Euro und eine dreijährige Bewährungsstrafe, die für den Sachsenpokal gilt. Der Regionalligist 1. FC Lok Leipzig wird für die Gewalttäter in Bischofswerda in die Pflicht genommen. Fast drei Monate nach den Ausschreitungen im Sachsenpokal-Halbfinale hat das Sportgericht des Sächsischen Fußballs (SFV) nun sein Urteil gefällt. Der Bischofswerdaer FV 08 muss 150 Euro Strafe zahlen – wegen Verstoßes gegen die Platzordnung.

„Wir gehen in Einspruch, nehmen das Urteil so nicht hin“, sagte Lok-Präsident Jens Kesseler. „Es wird der Verkehrte bestraft. Wenn es dabei bleibt, holen wir uns das Geld von den Tätern wieder“, kündigte der 54-Jährige an. Für den Einspruch hat der Verein aus Probstheida lediglich zwei Tage Zeit.

Drei Jahre lang darf sich Lok bei Pokalspielen im Bruno-Plache-Stadion nichts zu schulden kommen lassen. Passiert das, bleibt der komplette Heimbereich für ein Spiel leer. Die Bewährung wird gestrichen, wenn „irgendwann innerhalb dieses Zeitraumes irgendetwas Gravierendes bei Lok geschieht.“ So erklärte es Stephan Oberholz, Vizepräsident des SFV.
bly
Bild Zeitung
01.06.2017 Fix! Pfeffer bis 2020 zu Lok
Jetzt ist die Tinte trocken. Sascha Pfeffer (30) wechselt wie erwartet zu Regionalligist 1. FC Lok Leipzig.

Der Spielmacher unterschrieb gleich bis 2020 und will mit dem Traditionsklub hoch hinaus.

Pfeffer: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung beim 1. FC Lokomotive Leipzig. Ich bin nicht gekommen, um meine Karriere ausklingen zu lassen, sondern möchte mit Lok noch einiges erreichen.“
Bild Zeitung
27.05.2017 Lok will den HFC-Techniker - Wird Müller der neue Becker?
ANDRÉ SCHMIDT

Mit Hartmann (Halle), Salewski (Bautzen) und Berger (Zwickau) hat der 1. FC Lok bereits drei Neue. Der vierte Mann hat ein Vertragsangebot vorliegen – und könnte zum Königstransfer werden.

Tobias Müller (23) von Drittligist Hallescher FC soll Regisseur Daniel Becker (zurück nach Luckenwalde) ersetzen.

Trainer Heiko Scholz (51) bestätigt: „Wir sind dran. Er kennt unser Angebot.“ Noch hat sich Müller, der für Dynamo Dresden sogar schon in der 2. Liga spielte, allerdings Bedenkzeit erbeten. Abwarten also...

Nachdem nun auch Felix Brügmann (Viktoria Berlin) und Jonas Arnold (Luckenwalde ) weg sind, will Scholz noch drei, vier Neue holen: „Um für einen ordentlichen Konkurrenzkampf jede Position doppelt zu besetzen.“

Verbessert wird auch das Stadionumfeld. Während der Sommerpause (endet am 20. Juni) soll es eine neue Gasheizung geben. Zudem soll die Kapazität weiter erhöht werden – auf 8500 Plätze.
Seite 1 von 478 weiter
zum Anfang